It ends with death, 2026
Ein Sterbeballett
Willkommen im Foyer de la Danse. Hier geht es um nichts weniger als das romantische Ballett – und es beginnt mit dem Tod!
Warum müssen queer gelesene Figuren in den klassischen Stoffen ständig sterben? Was ist so gefährlich an ihrer Queerness? Das Kollektiv b/w*itch gibt sich mit dem Todesurteil nicht zufrieden und knöpft sich gemeinsam mit der Tänzerin Leila Bakhtali die großen Ballett-Klassiker vor. Mit professionellem Dilettantismus lernen vier Performer*innen Ballett und stellen sich dem Tod. Sie schlüpfen in die Rollen von geisterhaften Wilis, gefallenen Nonnen, von Schwänen und Petit Rats. Sie laden uns ein zu einem Sterbeballett zwischen Re-enactment, Ritual und Überschreibung, in dem das Verhältnis von Tod, Queerness, Lust und Scheitern neu ausgehandelt und das Sterben auf der Bühne zur Disposition gestellt wird.

Choreografie, Sound & Performance: b/w*itch (Reta Schultze, Kattú Mitxelena Newiger, Esther Adam & Katze Greeven)
Co-Choreografie & Performance: Leila Bakhtali
Bühne & Kostüm: Aline Sauer
Dramaturgische Beratung/ Outside Eye: Renen Itzhaki
Mentoring Sterben/Tod: Jan Wojewski
Critical Observing: Yvonne Sembene
Koproduktion: Schwankhalle
Gefördert durch: Senator für Kultur Bremen, Sparkasse Bremen & die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.